Wie funktioniert ein Automatikuhrwerk?

Ein Automatikuhrwerk ist grundsätzlich ein stinknormales mechanisches Uhrwerk, nur eine Besonderheit des Werkes macht das tägliche Aufziehen überflüssig. Zum Betrieb der Uhr und dem Fortbewegen der Zeiger braucht es Kraft. Bei einem traditionellen Uhrwerk resultiert diese aus der Kraft, die beim Aufziehen der Uhr ausgeübt wird. Bei automatischen Uhrwerken ist das jedoch ein bisschen anders.

clock-1081013_1280Hier resultiert die Kraft aus den kontinuierlichen Bewegungen des Armes oder eines Uhrenbewegers. Diese wird mittels eines Rotors, der per Kugel gelagert wird, an den Aufziehmechanismus weitergegeben. Dieser sorgt dafür das sich die Zugfeder aufgrund der vorherrschenden Bewegung aufzieht. Bei Automatikuhrwerken mit Gangreserve speichert sich in der Zugfeder überschüssige Energie, die dann über die Zeit hinweg wieder freigegeben wird. So können manche exklusive Uhrwerke bis zu 80 Stunden, ohne stehen zu bleiben, weiterlaufen. Bei Uhren im mittlerem Preissegment sind aber eher Gangreserven bis 40 Stunden die Regel. Sollte einmal zu viel Energie an den Aufziehmechanismus übertragen werden, sorgt die sogenannte Bridge vor einem Überziehen und einer Beschädigung des Uhrwerks. Natürlich brauchen Automatikuhrwerke keine Batterie für den Betrieb. Es sind einzig und allein die einzelnen, filigranen Bauteile des Uhrwerks und die Kraft des Trägers, die die Uhr am Laufen halten.

 

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