Laco Genf Test – Fliegeruhr mit Geschichte

Lesen Sie hier unseren Laco Genf Test. Die Uhr stammt von einem Hersteller, der sich in den 1930er Jahren mit der Fertigung der legendären Flieger-Beochbachtungsuhren einen Namen machte. Mit dieser Uhr und vielen weiteren, will man den Geist der alten Tage wiederaufleben lassen und spricht vor allem Freunde von traditionellen Fliegeruhren an. Die hier getestete Uhr zeigt, dass preisgünstige Fliegeruhren nicht immer aus China stammen und die daraus resultierenden Fertigungsmängel aufweisen müssen. In dem folgendem Testbericht werden wir alle wichtigen Aspekte der Uhr objektiv beurteilen und einige Hintergrundinformationen zur Marke Laco geben.

Laco – die Marke

Laco ist eine, 1925, in Pforzheim gegründete Uhrenmarke, die anfangs noch Uhrwerke fremder Hersteller in die selbst produzierten Gehäuse einsetzte. Doch schon 1933 folgte der erste Schritt in die Unabhängigkeit, indem Ludwig Hummel, einer der beiden Firmengründer, mit dem Aufbau einer eigenen Uhrwerk-Fabrik begann. Die damals gegründete Firma nannte sich Durowe und versorgte neben Laco, auch andere Uhren-Fabrikanten mit Rohwerken. Unter Erich Lacher begann man 1936 mit der Fertigung der weithin bekannten Flieger-Beobachtungsuhren. Zudem wurden für militärische Zwecke Marine-Taschenuhren produziert. Während der Quarz-Krise stürzte auch Laco, wie so viele andere Uhrenmarken, in eine schwere Absatzkrise. Man verlegte sich deshalb auf die Herstellung von Werbeuhren. Heutzutage werden alte Werte und der Geist der damaligen Zeit wieder aufgegriffen und vor allem Uhren im traditionellen Fliegeruhren-Design hergestellt. Aber auch das schon in den 1950er und 1960er Jahren erfolgreiche Laco Sport Modell erfährt, wie so viele Laco Zeitmesser, eine Wiedergeburt.

Die Laco Genf im Test

Die Laco Genf ist, wie bereits oben erwähnt, eine Fliegeruhr die das Design der damaligen Zeit aufgreift und sich an die Gestaltung der legendären Laco Flieger-Beochbachtungsuhren anlehnt. Wie bei vielen von uns getesteten Uhren, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Zeitmesser mehr als zufriedenstellend. Sie eignet sich ideal als Geschenk für jeden Luftfahrt begeisterten Uhren-Freund.

Das Uhrwerk

In der Laco Genf wurde ein schweizerisches Quarzuhrwerk verbaut, dass eine hohe Ganggenauigkeit aufweist und im Normalfall auf Jahre hin keine Probleme bereitet. Natürlich gibt es auch Laco Fliegeruhren mit automatischem Uhrwerk, dieses Modell ist jedoch eine vergleichsweise günstige Einsteigervariante. Die schweizerische Herkunft des Werkes versinnbildlicht noch einmal, dass man bei der Konzeption dieser Uhr vor allem auf Qualität und Robustheit Wert gelegt hat. Zu dem verbauten Uhrwerk lässt sich prinzipiell nicht viel mehr sagen – außer das es gut und zuverlässig ist.

Das Gehäuse

Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 42 mm und ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. Es  ist für quarzgetriebene Modelle ungewöhnlich hoch, was jedoch durch die wohl gewählten Proportionen nicht weiter negativ auffällt. Die Verarbeitung ist tadellos, eine hohe Qualität wird vor allem durch den Produktionsstandort in Deutschland gewährleistet. Fliegeruhren – made in Germany. Positiv anzumerken ist, dass das Gehäuse eine Wasserdichtigkeit von 5 Bar aufweist und somit auch beim Duschen, Händewaschen und Baden getragen werden kann. Lediglich der Einsatz im Schwimmbad oder beim Tauchen bleibt dieser Uhr verwehrt. Es ist jedoch empfehlenswert die Uhr erst gar nicht beim Duschen oder Baden zu tragen, schließlich ist sie mit einem Lederarmband ausgestattet. Mehr über die Wasserdichtigkeit von Uhren können Sie hier erfahren. Leider ist der Zeitmesser nur mit Mineralglas ausgestattet, welches nicht ganz so robust und widerstandsfähig ist, wie das in der Regel verbaute Saphir-Glas.

Ziffernblatt und Zeiger

Ziffernblatt und Zeiger sind das eindeutige Highlight dieser Uhr und haben das Team von www.traumuhren-test.de beim Laco Genf Test besonders überzeugt. Die Laco Genf greift altbekannte Designformen auf und verwirklicht eine Wochentags- sowie Datumsanzeige auf dem Ziffernblatt. Dieses präsentiert sich in einem extrem aufgeräumten und klaren Stil – so wie es sich für eine gute Fliegeruhr gehört. Traditionelle Fliegeruhren sind mit wenig Verzierungen und Verschnörkelungen auf dem Ziffernblatt ausgestattet, denn die Ablesbarkeit steht eindeutig im Vordergrund. Diese wird durch den Kontrast der weißen Indexmarkierungen und des schwarzen Ziffernblatts noch stärker verbessert. Das Sahnehäubchen: alle Striche, Zahlen und Markierungen auf dem Ziffernblatt, sowie die Zeiger der Uhr, sind mit Leuchtmasse gefüllt. Somit ist die Uhr tagsüber, wie auch nachts optimal ablesbar. Das Design von Ziffernblatt und Zeiger wird vor allem Puristen gefallen, die sich einen gewissen Luftfahrt-geschichtlichen Bezug wünschen.

Das Armband

Das Armband wird aus Kalbsleder gefertigt und ist leider nur in einer einzigen Farbe erhältlich. Es ist 20 mm breit und wirkt durch seine braune, sehr schöne Farbe wie aus vergangenen Tagen. Es ist mit vier kleinen Nieten versehen, die den Look als Einsatz- und Fliegeruhr stilvoll unterstreichen. Die am Bande verlaufenden weißen Nähte setzen es gekonnt in Szene und sorgen für willkommene Abwechselung bei dieser, sonst eher dezent gehaltenen Uhr. Der Tragekomfort ist sehr gut, da das verwendete Leder sehr hautfreundlich ist und sich die Uhr durch die Dornschließe passgenau einstellen lässt.

Laco Genf Test – unser Fazit

Unser Credo: wir stellen Ihnen nur gute Uhren vor. Dieses Versprechen sehen wir auch bei unserem Laco Genf Test bestätigt. Auch wenn die Marke relativ unbekannt ist, hat sie interessante und gute Uhren im Sortiment. Dazu zählt die Laco Genf. Wer eine preisgünstige und qualitative Fliegeruhr sucht, kann entweder zwischen China-Produktionen mit überteuerten Preisen, oder eben geringfügig teureren Modellen deutscher Hersteller wählen. Die erste Wahl ist dann natürlich eine Uhr aus heimischer Produktion. Die Laco Genf hat die üblichen Vorzüge: ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gepaart mit einer guten Fertigungsqualität.

Laco Genf Test – www.traumuhren-test.de – 2016

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